Seit Anfang des Jahres 2008 ist der stellvertretende Geschäftsführer der EUREGIO, Jan B. Oostenbrink, Teilzeit-Geschäftsführer des Verbundes Niederländisch-Deutscher Unternehmen (VNDU).
Der VNDU wurde im Frühjahr 2007 gegründet und ist inzwischen gut aufgestellt. Die
Netzwerke der beteiligten Unternehmensorganisationen sind miteinander verbunden und
eine Zahl von Projekten wurde angestoßen. Für die Fortsetzung und den Ausbau der
Aktivitäten wurde nun Jan Oostenbrink als Geschäftsführer gewonnen. Oostenbrink ist
von Anfang an am Aufbau des VNDU beteiligt gewesen, er ist bereits als Auditor in der
Organisation aktiv. Die Teilnehmer des VNDU sind niederländische und deutsche
Unternehmensorganisationen. Der Präsident ist Willy Hetkamp, Vorsitzender
des AIW. Der Vizepräsident ist Paul te Riele, ehemaliger Vorsitzender des niederländischen Unternehmensverbandes VNO-NCW Midden. Der VNDU vertritt rund 30.000 Unternehmen. Das Arbeitsgebiet reicht vom Wattenmeer bis zum Ruhrgebiet. Der Verband hat das Ziel, die grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit zu fördern. Der gemeinsame Aufbau von Allianzen und die Bündelung der Kompetenzen erhöhen international die Erfolgsaussichten. Auf diese Weise werden die wirtschaftlichen Chancen in der Region früher genutzt und die Position des Grenzgebietes in sozialwirtschaftlicher Hinsicht verbessert. Wenn die Unternehmen in der Grenzregion intensiver zusammenarbeiten, trägt dies zur Stärkung der wirtschaftlichen Position der Unternehmen und somit des gesamten Arbeitsgebiets bei. Die Unternehmer möchten, dass der wirtschaftliche Faktor in der Grenzregion mehr Profil und Inhalt erhält. Sie sind davon überzeugt, dass die noch immer vorhandenen – physischen und mentalen – Grenzbarrieren durch die Zusammenarbeit der Unternehmen schneller beseitigt werden. Gerade in der Grenzregion lassen sich Ansätze zur Verbesserung finden. Von niederländischer Seite sind im VNDU vertreten: der VNO-NCW Midden (mit den Regionen Achterhoek, Twente, Arnheim-Nimwegen und Nordost-Overijssel), der VNO-NCW Noord (mit den Provinzen Drenthe und Groningen) und der EDR (Eems Dollard Regio). Von deutscher Seite sind beteiligt: der AIW, die Wirtschaftsvereinigung Steinfurt, die Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim, der Wirtschaftsverband Emsland, Centers of Competence (CoC) Emden, die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) in Den Haag und die EUREGIO.