"Familienfreundliche Unternehmen in Ahaus" gewürdigt
In einer Feierstunde im Fürstensaal des Ahauser Schlosses haben am 15. Mai 2007 Bürgermeister Felix Büter und die Arbeitsgruppe "Familienfreundliche Unternehmen in Ahaus" das soziale Engagement von Unternehmen gegenüber den eigenen Mitarbeitern gewürdigt. Die Geburtsstunde dieser Arbeitsgruppe fand im September 2005 statt, als Ahauser Bürger sich für die Geburt des "Lokalen Bündnis für Familie in Ahaus" in der Ahauser Stadthalle eingefunden haben. Seitdem hat es einige Aktionen gegeben, die diese Initiative der Bundesregierung hier lokal vor Ort mit Leben gefüllt haben. Auch die Arbeitsgruppe, die sich mit den Unternehmen in Ahaus beschäftigte, hat in ihren regelmäßig stattfindenden Sitzungen in der Villa van Delden verschiedene Schwerpunkte bearbeitet.
Lokales Bündnis für Familie in Ahaus - Entwicklungen 2006
Im Jahr 2006 haben die Arbeitsgruppen des Bündnisses ihre Arbeit aufgenommen. So auch die Arbeitsgruppe „Familienfreundliche Unternehmen“, in der u. a. der AIW vertreten ist. In einigen Sitzungen in der Villa van Delden haben sich die Teilnehmer/innen darauf verständigt, sich um Aufklärungsarbeit hinsichtlich Kinderbetreuungskosten und -möglichkeiten zu kümmern. Hier ging es hauptsächlich um neue Gesetzestatbestände, die über die regionalen Finanzbehörden geprüft wurden. Aus der Arbeitsgruppe ist dann der Flyer „Kinderbetreuungskosten“ entstanden, der seit Herbst an verschiedenen Stellen in Ahaus ausliegt. Dieser Flyer stellt transparent und leicht verständlich die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten durch die Arbeitnehmer und die Finanzierung der Kinderbetreuungskosten durch die Arbeitgeber anhand mehrerer Beispiele und aktueller Gesetzgebung dar. Außerdem werden mögliche Ansprechpartner benannt, die bei Fragen kontaktiert werden können.
Gründung des Lokalen Bündnisses für Familie in Ahaus
Am 23. September 2005 verwandelte sich die Stadthalle in Ahaus zu einem lebhaften Diskussionsforum. Anlass war die Gründung des Lokalen Bündnisses für Familie in Ahaus, zu der Bürgermeister Felix Büter, die Kreishandwerkerschaft Borken, der Gewerbeverein Ahaus e.V. und der AIW geladen hatten. Und der Einladung folgten über 100 Bürgerinnen und Bürger sowie Repräsentanten aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.
Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang Januar 2004 von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, ins Leben gerufen. In der Initiative engagieren sich Vertreter/innen von Unternehmen, Kommunen, Verbänden, Kirchen und freien Wohlfahrtsverbänden für mehr Familienfreundlichkeit in Städten und Gemeinden. Ziel ist es, durch die Gründung einer Vielzahl von lokalen Bündnissen zu einem familienfreundlichen Klima in Deutschland beizutragen. Deutschlandweit gibt es 205 lokale Bündnisse für Familie, die sich an der Bundesinitiative beteiligen. Das zur Unterstützung der Bündnisse eingerichtete Servicebüro ist insgesamt in 406 Orten beratend tätig (Stand: 22. September 2005). Ausführliche Informationen zur Initiative Lokale Bündnisse für Familie gibt es im Internet unter http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de .