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Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft 2008 |
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Der Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft traf sich im Jahr 2008 zu zwei Sitzungen. Am 22. April 2008 konnten wir den Kirchenrat Rolf Krebs als Gast begrüßen. Rolf Krebs ist Beauftragter der Evangelischen Kirche bei Landtag und Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Leiter des Evangelischen Büros NRW in Düsseldorf. Bis September 2004 war Rolf Krebs Superintendent des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken und AIW-Arbeitskreisleiter Kirche/Wirtschaft.
Rolf Krebs, der die Verbindung zu Landtag und Landesregierung sowie zu den dazugehörigen Ministerien pflegt, berichtete über seine Arbeit im Schnittpunkt von Kirche und Politik. In einer lebhaften Schilderung zeigte er auf, dass der Kontakt zu den politischen Parteien, Vereinigungen und Verbänden auf Landesebene persönlich gepflegt werden muss und die kirchlichen Interessen entsprechend vertreten werden. In der anschließenden Diskussion wurde ausgiebig über verschiedene aktuelle politische Themen und die Stellung der evangelischen Kirche gesprochen.
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Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft 2007 |
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Der Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft beschäftigte sich in seiner ersten Sitzung am 20. März 2007 mit den Projekten Bürgerstiftung Westmünsterland und Notfall-Unternehmer-Hilfe, die aus dem Arbeitkreis entstanden sind und seit einiger Zeit eigenständig funktionieren. Während der Sitzung wurde der aktuelle Stand beider Projekte vorgestellt und darüber diskutiert, wie diese Projekte auch in Zukunft durch den Arbeitskreis mit gestaltet werden können.
Werner H. Kramer (Vorsitzender der Bürgerstiftung Westmünsterland) berichtete, dass bereits im Jahr 2006 die Arbeit der Bürgerstiftung mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftung ausgezeichnet wurde. Jenseits staatlicher Pflichtaufgaben hat sich die Bürgerstiftung zum Ziel gesetzt, in Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe tätig zu sein. Schwerpunkt der Aktivitäten der Bürgerstiftung liegt in der Jugendarbeit, hier insbesondere in der Berufsorientierung junger Menschen.
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Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft 2005 |
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Das erste Treffen des Arbeitskreises Kirche/Wirtschaft fand am 8. März 2005 in der AIW-Geschäftsstelle statt. Dort stellte sich zunächst der neue Arbeitskreisleiter, Joachim Anicker, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, vor. Er wird die mit Rolf Krebs, der Leiter des Evangelischen Büros bei der Landesregierung in Düsseldorf geworden ist, begonnene Zusammenarbeit gemeinsam mit AIW-Geschäftsführer Harald Genge fortsetzen.
Anschließend wurde das Projekt „Notfall-Unternehmer-Hilfe“ präsentiert, das mit einer Pressekonferenz am 21. Februar 2005 in Stadtlohn startete. Die Presseresonanz führte dazu, dass die Mitglieder des Beraterteams intensiv frequentiert wurden und über ihre ersten Erfahrungen berichten konnten. Anschließend kündigte die Arbeitsgruppe „Bürgerstiftung Westmünsterland“ die bevorstehende Gründung der Stiftung an. Beide Projekte sind aus dem Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft hervorgegangen, erfolgreich entwickelt und nun der Öffentlichkeit in der Region vorgestellt worden. Hiermit wurde eine fruchtbare Zusammenarbeit der letzten Jahre abgeschlossen.
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Selbstverständnis und Zielsetzung des Arbeitskreises Kirche/Wirtschaft im Unternehmensverband AIW |
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Wir sind Menschen in leitender, gestaltender und verantwortlicher Funktion in Unternehmen, Verbänden, Kirchen und christlichen Organisationen, die sich zum Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft im Westmünsterland zusammengefunden haben.
In unserer täglichen Arbeit erleben wir häufig Spannungen zwischen christlichen Werten und wirtschaftlichen Notwendigkeiten. In diesem Kontext sehen wir uns als christlich geprägte Wertsuchende, Werteanwender und Wertegestalter.
Wir sind ein Forum im Unternehmensverband AIW, das die Aufgabe erfolgreicher Führung in Unternehmen und Kirche unterstützt durch das Suchen und Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten. Hierbei greifen wir auf die unterschiedliche Erfahrung und das Potenzial unserer Mitglieder zurück, was zu realistischen und praktizierbaren Lösungsansätzen führt.
Wir wollen über Ethik und Werte informieren, aufzeigen, welche Werte Kirche bzw. Wirtschaft vertreten und eine Wertediskussion in Unternehmen, Kirche und Wirtschaft in unserer Region anstoßen. Dazu gehören die Förderung eines institutionalisierten Dialogs zwischen Kirche und Wirtschft und die Begleitung von Leitbildprozessen in Kirche und Wirtschaft.
Wir bilden ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung und zeigen gemeinsame Verantwortung für Menschen in der Region. Um Menschen und Unternehmen praktische Hilfe anzubieten, initiieren wir Projekte.
Derzeit bestehen zwei Projekte:
1. Das erste Projekt dient der Förderung der Stiftungskultur in der Region durch die Gründung einer Bürgerstifung und soll Menschen in schwierigen Situationen Hilfe leisten.
2. Unternehmen in Unternehmenskrisen bieten wir in einem zweiten Projekt persönliche, seelsorgerische und fachliche Beratung an.
Stadtlohn, 16. September 2003
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